Wer einmal die wunderschöne Fjordlandschaft Norwegens erlebt hat, kann
gut verstehen, warum die Norweger so viele Sagen über Trolle, Drachen
und andere Fabelwesen kennen.
Um möglichst viele Fjorde zu besuchen, nimmt man am besten das Schiff und hier am besten eines der Hurtigrouten.
Bei unserer Reise haben wir die klassische Rundtour von Bergen nach Kirkenes und zurück nach Bergen gewählt.
Von Bergen aus wird zunächst Lesund angesteuert, eine malerische Stadt
am Eingang des Geirangerfjords. In den Sommermonaten, wenn der Fjord
eisfrei ist, fährt das Schiff weiter in den Fjord hinein. Der
Geirangerfjord gehört zum UNESCO Welterbe und bietet eine
atemberaubende Kulisse aus Bergen, schroffen Felsen und Wasserfällen.
Schon am nächsten Tag steht ein weiterer Fjord auf dem Programm. In den
Trondheimsfjord geht es, zur alten Wikingerstadt Trondheim. Beim
Landgang sollte man auf jeden Fall die mittelalterliche Kathedrale
besichtigen.
Am vierten Tag der Reise überquert man den Polarkreis. Die Küstenlinie
ist weiterhin von Bergen und Fjordeingängen domoniert. Da wir im
Hochsommer die Reise unternommen haben, bekamen wir die
Mitternachtssonne im vollen Ausmaß zu sehen. Statt Dunkelheit gibt es
lediglich eine lange Dämmerung, mitten in der Nacht.
Über die Städte Tromsø und Hammerfest geht es nach HonningsvÃ¥g dem
nördlichsten Punkt der Reise. Das Fischerdorf liegt unweit des
Nordkaps, dem nördlichsten Punkt Europas. Weiter geht es nun nach Kirkesnes am Varangerfjord, dem Wendepunkt der
Reise. Kirkenes liegt nur wenige Kilometer von den Grenzen zu Russland
und Finnland entfernt und hier im hohen Norden trifft man auch noch auf
die samische Urbevölkerung.